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Freundschaft

Freundschaft. Wie wichtig ist sie? Für viele sehr wichtig. Für einige eher belanglos. Und ein paar kennen das Gefühl von Freundschaft erst gar nicht.

Ich bin froh es zu kennen. Ich hab eine richtig gute Freundin - sozusagen meine Beste, und noch einige andere Freunde mit denen ich meine Freizeit verbringe oder über gewisse Dinge rede.

Aber hält eine Freundschaft auf ewig? Schon oft musste ich miterleben, wie ich mich mit guten Freunden zerstritten habe. Das fing schon in der Grundschule an. Meine damals beste Freundin wurde gegen mich aufgehetzt, weil ich angeblich ihren Frisuren-Stil nachahmen würde. JA - es ist wahr, so seltsam es auch klingen mag! Das ganze wiederholte sich in: Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe, und bei sonstigen anderen Bekanntschaften.

Man denkt, man wird nie wieder mit einer Person reden, mit der man sich zerstritten hat. Aber das ist nicht so! DIe Lebensweisheit "Man trifft sich immer zweimal im Leben" ist so wahr, wie das Amen in der Kirche.

In letzter Zeit hab ich plötzlich wieder mit Leuten Kontakt, mit denen ich seit Wochen, Monaten, sogar Jahren nicht mehr geredet habe. Und alles was damals das Freundschaftsbild zerstört hat, ist heute vom Tisch. Hat wohl was damit zu tun, dass man erwachsen wird, und man somit gewisse Situationen besser wegsteckt.

Es ist schön alte Kontakte wieder auferstehen zu lassen. Aber der ein oder andere kann es auch übertreiben, indem man direkt davon ausgeht, dass wieder eine richtig feste - vielleicht sogar "beste" - Freundschaft besteht. Das ist nicht so! Das muss erst wieder zusammenwachsen. Vertrauen muss aufgebaut werden. Und das geht nicht von heute auf morgen. Das muss man alles in Ruhe angehen, denn sonst ist eine Freundschaft, so schnell sie wieder zustande kam, auch genauso schnell wieder da wo sie vorher war: Im Eimer!

27.9.09 16:22

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Schatten der Schläfer / Website (28.9.09 21:49)
Die Redewendung lautet: »p ist genauso sicher wie das Amen in der Kirche.« ;-) Allerdings trifft das nur dann zu, wenn man ohnehin in der Nähe des anderen bleibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass man jemanden, der ohnedem tausende Kilometer weit von einem entfernt wohnt, noch einmal trifft, ist äußerst gering. Abgesehen davon sind persönliche Erfahrungen kaum je ein gutes Maß zur Verallgemeinerung eines Satzes. In der Argumentationstheorie nennt man das unzureichende Statistik.
Darüber hinaus gibt es genügend Fälle, in welchen Menschen, die sich zerstritten haben, nie wieder miteinander reden. Nicht jeder ehemalige Kontakt lässt sich wieder aufbauen – so manchen möchte man nicht einmal wieder aufleben lassen. Menschenn sind nicht unersetzbar. Nicht einmal annähernd.


Sabs (30.9.09 10:46)
Die Goldwaage lässt grüßen.

Nunja, diejenigen, mit denen ich nun seit längerem wieder Kontakt habe, waren nicht in meiner näheren Umgebung. Sie wohnen einige km von mir entfernt, und die wahrscheinlichkeit dass man sich irgendwo mal übern den Weg läuft, ist doch sehr gering gewesen.
Zudem kenne ich keinen, der 'tausende' Kilometer von mir entfert wohnt. Da sehe ich an sich keinen Grund mich überhaupt mal mit demjenigen zu treffen. Außer es war zufällig im Urlaub.
Du hast recht, persönliche Erfahrungen sollten nicht zur Allgemeinerung dienen. Das hatte ich auch nicht vor. Die Rubrik "Gefühlsdusel" steht in dem Sinne, dass ich von persönlichen Erfahrungen berichte, und meine Sichtweise erzähle. Objektive Beurteilungen oder Berichte stehen woanders.
Hast recht, diese Fälle gibt es, auch bei mir. Aber recht selten, fast schon unwahrscheinlich, dass es vorkommt. Wann weiß schließlich auch nicht was in 25 Jahren passiert. Vielleicht sitzt man irgendwann im selben Flugzeug oder in der Bahn.

P.S. Danke für deine Stellungnahme, find es interessant wie andere darüber denken.

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