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Dem Rettungsring ist die Luft ausgegangen...

Heute ist mir zum ersten mal richtig bewusst geworden, wie viel ich in letzter Zeit doch abgenommen haben muss. Und zwar als ich in einem Bekleidungsgeschäft stand.

In letzter Zeit habe ich oft gehört: "Hey du hast aber abgenommen! Wie hast du das denn angestellt?", "Hast du abgenommen?!", "Heute siehst du aber gut aus!". Aberr wirklich drauf geachtet oder reagiert habe ich nicht. Ich dachte mir immer: "Ach da haste heute bestimmt nur irgendwas an, was dich schlanker aussehen lässt."


Ich mein, mir ist zwar auch beiläufig im Unterbewussten aufgefallen, dass die Anziehsachen die ich habe immer weiter wurden (diesen Effekt habe ich aber mehr auf die Waschmaschine geschoben, dass die Sachen einfach ausgeleiert sind) oder wenn ich neue Sachen gekauft habe, dass die gekaufte Größe schwankte bzw kleiner wurde (aber da dachte ich mir dann, dass die Textilindustrie einfach nur einen Trick für molligen und übergewichtigen Menschen anwendet, damit diese auch wieder mehr in öffentliche Bekleidungsgeschäfte zum Einkaufen gehen, statt nur in den üblichen Online-Shops).

Auf die Waage stelle ich mich seit meiner Pubertät schon nicht mehr. Damit ich auch immer schön mit dem Satz "Ich weiß nicht wie viel ich wiege, benutze die Waage nicht!" auf die Frage "Sagmal, wieviel wiegst du eigentlich" antworten kann. Seit ich alleine wohne, besitze ich auch keine Waage, und ich bin froh, dass mein Freund auch keine hat!

Wenn man mollig, dick, übergewichtig oder gar adipös ist, und damit Probleme in der Kindheit hatte, in der aktuellen Gegenwart, und man weiß, das wird sich in Zukunft nicht ändern, dann geht der Mensch einen von drei Wegen:
- entweder, er bemüht sich, dieses zu ändern indem er Sport macht, mehr auf die Ernährung achtet, und es auch schafft dauerhaft seine Lebensweise zu ändern.
- er findet sich damit ab, und lebt trotzdem glücklich und zufrieden, weil der Lebenswille so stark ist, dass man allen zeigen will, dass man so leben kann, so leben will, und alles auf die Reihe kriegt, vielleicht sogar noch mehr
- oder man findet sich damit ab, lebt irgendwie in den Tag hinein, gibt sich nach außen glücklich, aber innerlich sitzt man alleine in einer kleinen Ecke, weil man sich schämt, sich grämt irgendwas zu machen, keinen Willen zu nichts hat, und man sich irgendwie zu allem zwingen muss.

Ich persönlich war glaube ich ein Mittelding zwischen Punkt 2 und 3. Mal so mal so, lag wohl am Umfeld, in dem man lebte, die Leute mit denen man zu tun hatte, die Beziehungen die man hatte, die Hobbys die man hatte und den Beruf, den man ausübte.
Und gerade merke ich, dass ich in der dritten Person rede, und wieder unterbewusst alles von mir abweise. Um das mal zu ändern:
Ich war fett. Wirklich fett. Als ich mit 16 das letzte mal in meinem Leben auf der Waage stand, zeigte diese etwas zwischen 110 und 115 Kilo. Zu hart.

Heute, mit fast 21, würde ich mich selber nicht mehr als fett, sondern als mollig/übergewichtig bezeichnen.

Als ich heute in diesem Bekleidungsschäft war, in der Umkleidekabine mit dem großen Spiegel, der einen alles zeigte, was es zu zeigen gibt, habe ich gesehen, dass meine Taille schmaler geworden ist, mein schöner Rettungsring, der mal richtig gut gefüllt war mit Schokolade, Cola, Chips und Pizza, ist nun nur noch verschrumpelte Haut. Hautlappen, die sich durch das große Übergewicht ausgedehnt haben, und nun
leicht herunterhängen.

Damals, habe ich Hosengrößen gekauft, die lagen bei 48-50. Eine sogar 52. Spitzenrekord. Heute trage ich 42. Mein Gewicht ist mir bislang unbekannt.

Aber es hat mir zu denken gegeben, Ein bisschen mehr Sport, Dehnübungen für die Haut, und ich könnte es noch schaffen mein Normalgewicht, und eine Normalfigur zu erreichen. Es fehlt nicht mehr viel. Noch Mindestens 2 Hosengrößen, und ich habe es fast geschafft.

18.11.09 17:03

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